





Integrierter Rückflussverhinderer
Der Integrierte Rückflussverhinderer ist ein Rückflussverhinderer mit reduzierter Druckzone (RPZ), der ein einteiliges Gussgehäuse aufweist, das zwei unabhängige Rückschlagventile und eine druckentlastende Zwischenkammer integriert. Er ist speziell dafür ausgelegt, zu verhindern, dass toxische, gefährliche oder stark kontaminierte Medien zurück in die vorgelagerte Trinkwasserversorgung fließen.
Category:Rückflussverhinderer
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I. Produktübersicht
Der integrierte Rückflussverhinderer ist ein Gerät zur Rückflussverhinderung nach dem Prinzip der entspannten Druckzone (RPZ) und zeichnet sich durch ein einteiliges Gussgehäuse aus, das zwei unabhängige Rückschlagventile und eine dazwischenliegende Entlastungskammer integriert. Es ist speziell dafür ausgelegt, das Zurückfließen von giftigen, gefährlichen oder stark verunreinigten Medien in das vorgelagerte Trinkwasserversorgungssystem zu verhindern. Im Vergleich zu segmentierten Rückflussverhinderern (die aus mehreren Gehäusen mit Flanschen zusammengesetzt sind) eliminiert die einteilige Bauweise die Dichtflächen der Zwischenflansche, wodurch potenzielle externe Leckagepfade beseitigt werden. Dies bietet eine kompaktere Struktur, eine einfachere Installation und eine höhere Zuverlässigkeit.
Dieses Gerät bietet das höchste Schutzniveau gegen Rückfluss (konform mit EN 1717 AA-Niveau und ASSE 1013). Unter allen Bedingungen von Gegendruck oder Rücksaugen leitet es automatisch rückfließendes Wasser in die Atmosphäre ab. Das Produkt verfügt über Flanschverbindungen und eine Mindestnennweite von DN50. Gehäusematerialien umfassen duktiles Gusseisen, Edelstahl oder Kohlenstoffstahl. Es wird häufig in mittelgroßen bis großen Rohrleitungen (DN50–DN300) für die kommunale Wasserversorgung, industrielles Kreislaufwasser sowie in der chemischen, Lebensmittel- und pharmazeutischen Industrie eingesetzt.
Produktstruktur
Der integrierte Rückflussverhinderer (RPZ-Typ, geflanscht) besteht hauptsächlich aus den folgenden Teilen:
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Gehäuse: Einteiliges, präzisionsgegossenes Gehäuse ohne Schweißnähte und ohne Zwischenflanschverbindungen. Materialien: duktiles Gusseisen (QT450-10), Edelstahl (CF8/CF8M) oder Kohlenstoffstahl (WCB). Geflanschte Enden gemäß GB/T 9113, ANSI B16.5, EN 1092-1 usw.
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Erstes Rückschlagventil (Eingangsseite): Federbelastetes Hubrückschlagventil mit einer weichen Gummidichtung (NBR/EPDM/FKM), das den Vorwärtsfluss ermöglicht.
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Zweites Rückschlagventil (Ausgangsseite): Gleiche Konstruktion wie das erste, bietet eine doppelte Dichtungsredundanz.
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Zwischenentlastungskammer: Befindet sich zwischen den beiden Rückschlagventilen und enthält ein Entlastungsventil.
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Entlastungsventil: Federbelastetes Differenz- druckregelventil, das automatisch öffnet, wenn der Druck in der Zwischenkammer den Eintrittsdruck um einen eingestellten Wert (typischerweise 0,14 bar) übersteigt, und dabei Rückwasser in die Atmosphäre ableitet.
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Prüfhähne: Prüfanschlüsse am Einlass, Auslass und in der Zwischenkammer (in der Regel 3–4 Anschlüsse, aus Messing oder Edelstahl) für die Vor-Ort-Überprüfung jedes Rückschlagventils und des Entlastungsventils.
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Ablaufanschluss: Auslass des Entlastungsventils, geflanscht oder mit Gewinde, zum Anschluss eines Abflussrohrs.
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Integrierte Haube: Mit dem Gehäuse integriert gegossen oder verschraubt, ermöglicht eine einfache Wartung.
Alle internen Komponenten können von der Haubenseite aus zugänglich gemacht werden, ohne das Gehäuse zu entfernen. Die einteilige Konstruktion eliminiert Zwischenflanschdichtungen und verhindert so externe Leckagen.
Funktion
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Verhindert Rückdruck-Rückfluss: Wenn der Austrittsdruck den Eintrittsdruck übersteigt (Rückdruckbedingung), schließen beide Rückschlagventile, der Druck in der Zwischenkammer steigt, das Entlastungsventil öffnet und potenzielle Leckagen werden in die Atmosphäre abgeleitet, wodurch verhindert wird, dass Kontamination in den stromaufwärtigen Bereich gelangt.
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Verhindert Rücksaugen: Wenn der Versorgungsdruck stromaufwärts stark abfällt (z. B. Rohrbruch) und einen Unterdruck erzeugt, saugt das Entlastungsventil in der Zwischenkammer Luft an oder leitet Wasser ab, wodurch verhindert wird, dass Abwasser stromabwärts zurückgesaugt wird.
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Doppelte Abdichtungsredundanz: Zwei unabhängige Rückschlagventile bieten eine redundante Abdichtung. Selbst wenn ein Rückschlagventil leicht leckt, wird das Entlastungsventil in der Zwischenkammer aktiviert, was die absolute Sicherheit des stromaufwärtigen Wassers gewährleistet.
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Sichtbare/hörbare Ablaufanzeige: Der Ablauf des Entlastungsventils ist normalerweise sichtbar oder hörbar und zeigt einen abnormalen Zustand an.
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Einteilige hohe Zuverlässigkeit: Das integriert gegossene Gehäuse hat keine Dichtflächen an Zwischenflanschen, wodurch externe Leckagerisiken beseitigt werden. Dies gewährleistet einen langfristigen Dauerbetrieb mit reduzierter Wartungshäufigkeit.
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Prüffähigkeit in der Einbaulage: Die Dichtungsintegrität jedes Rückschlagventils und der eingestellte Druck des Entlastungsventils können mit den Prüfhähnen getestet werden, ohne das Ventil aus der Rohrleitung ausbauen zu müssen.
Arbeitsbedingungen
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Anwendbare Medien: Trinkwasser, Industriewasser, Kühlwasser, Löschwasser, leicht verunreinigtes Wasser, chemische Medien (Edelstahlgehäuse erforderlich), Lebensmittel- und Pharmawasser (hygienisch polierte Oberfläche erforderlich) usw.
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Temperaturbereich: 0°C bis +80°C (Standard-EPDM-Dichtungen); –20°C bis +120°C (FKM-Dichtungen).
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Druckstufe: PN10, PN16, PN25 (Klasse 125, Klasse 150, Klasse 300).
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Nenndurchmesser: DN50 – DN300 (2″ – 12″); gängige Größen DN50–DN200.
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Einbaulage: Horizontale Rohrleitung (Ablaufanschluss nach unten zeigend); nicht verkehrt herum installieren.
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Typische Anwendungen:
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Verbindungspunkte zwischen kommunalen Hauptwasserleitungen und Kundenabzweigleitungen (Verhinderung von Rückfluss auf Kundenseite)
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Hauptwassereinlässe von Industrieanlagen (Verhinderung des Rückflusses von Prozesswasser in die kommunalen Hauptleitungen)
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Zusatzwasserleitungen von Chemieanlagen (Edelstahlgehäuse für korrosive Medien)
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Wassereinlässe von Lebensmittel- und Getränkebetrieben (hygienisches Edelstahlgehäuse)
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Einlassenden von pharmazeutischen Reinstwassersystemen
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Füllleitungen von Löschwassertanks (Verhinderung des Rückflusses von Löschwasser)
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Enthärtungsanlagen für Kesselhaus-Speisewasser
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Zusammenfassung
Der integrierte Rückflussverhinderer (RPZ-Typ, geflanscht) mit seinem einteiligen Gussgehäuse, der redundanten Auslegung aus Doppelrückschlagventil und Entlastungskammer, dem höchsten Rückflussschutzniveau und der Möglichkeit zur Inline-Prüfung, ist das bevorzugte Sicherheitsgerät zur Verhinderung von Rückfluss mit hohem Gefährdungspotential in mittelgroßen bis großen Rohrleitungen (DN50 und größer). Im Vergleich zu segmentierten Rückflussverhinderern eliminiert die einteilige Bauweise die Dichtflächen der Zwischenflansche, beseitigt externe Leckagerisiken, bietet eine einfachere Installation und eine höhere Zuverlässigkeit.
Das Produkt ist mit Gehäusen aus duktilem Gusseisen, Edelstahl oder Kohlenstoffstahl erhältlich, um Anwendungen in der kommunalen Versorgung, Industrie, Chemie, Lebensmittel- und Pharmaindustrie zu bedienen. Für Rohrleitungssysteme, die das höchste Rückflussschutzniveau und einen langfristig wartungsfreien Betrieb erfordern, ist der integrierte Rückflussverhinderer eine unverzichtbare Kern-Sicherheitskomponente.
| Parameter | Wertebereich |
|---|---|
| Nennweite (DN) | DN50 – DN300 (2″ – 12″) |
| Nenndruck (PN) | PN10, PN16, PN25 (Klasse 125, Klasse 150, Klasse 300) |
| Anwendungstemperatur | 0°C bis +80°C (Standard); –20°C bis +120°C (FKM-Dichtungen) |
| Gehäusematerial | Duktiles Gusseisen (QT450‑10), Edelstahl (CF8/CF8M), Kohlenstoffstahl (WCB) |
| Material des Rückschlagventil-Einsatzes | Edelstahl + NBR/EPDM/FKM-Dichtung |
| Federmaterial | Edelstahl 304 oder 316 |
| Dichtungsmaterial | EPDM (Standard), NBR (Ölanwendung), FKM (Hochtemperatur/Chemikalien) |
| Einstelldruck des Überströmventils | Typischerweise 0,14 bar (2 psi) Differenzdruckauslösung |
| Anschlussart | Geflanscht (GB/T 9113, ANSI B16.5, EN 1092‑1) |
| Gehäusekonstruktion | Einteiliges Gussgehäuse |
| Maximaler Betriebsdruck | 1,0 / 1,6 / 2,5 MPa (abhängig vom Modell) |
| Prüfanschlüsse | 3–4 Standard-Prüfhähne (Eingang, Ausgang, Zwischenkammer) |
| Ablaufanschluss | Mit Flansch oder Gewinde |
| Regelmäßiger Schmierzyklus (z. B. alle 3 Monate bei Hochtemperaturbetrieb). | EN 1717 (AA-Niveau), ASSE 1013, AWWA C511, GB/T 25178 |



